Rezept | Queenies Apfelstrudel aus Phantastische Tierwesen

"Do you prefer pie or strudel?"

- Joanne K. Rowling in "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Das Originaldrehbuch" -

Die Verfilmung des ursprünglich als fiktives Beiwerk zu den Harry Potter-Romanen gedachten Buches "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" von Newt Scamander hat nicht zuletzt aufgrund des umwerfenden Szenenbildes und der detailverliebten Kostüme diverse Auszeichnungen erhalten. Allein die Szene in der Wohnstube der Goldstein-Schwestern ist dank der magischen Zubereitung eines klassischen Apfelstrudels so gut umgesetzt, dass auch der letzte No-Maj oder Muggel an Zauberei glauben muss.


Im Rahmen eines magischen Dinners inspiriert von Phantastische Tierwesen und Harry Potter gab es am vergangenen Wochenende einen selbstgemachten Strudel frei nach Queenie Goldstein. Das Rezept soll euch natürlich nicht vorenthalten werden und so findet es heute seinen Weg auf den Blog:

Queenies Apfelstrudel aus Phantastische Tierwesen

...der nur ein klein bisschen mehr Arbeit erfordert als das Schwingen eines Zauberstabs.

Für einen Strudel (ca. 8 Portionen) benötigt ihr:

2 fertige Blätterteigplatten (frisch!)
100 g zarte Haferflocken
120 g Rosinen
50 g Pflanzenmargarine
90 g Zucker
1 EL Zimt
5 saure Äpfel (am besten ungespritzt, da wir die Schale benötigen)
1 Schuss Rum

Puderzucker zum Verzieren

Zubereitung:

Schält die Äpfel mit einem Sparschäler so, dass möglichst viel von der Schale an einem Stück (bestenfalls als Spirale) abfällt. Legt die Schale beiseite und schneidet die Äpfel dann in kleine Stückchen.

Gebt die Margarine zusammen mit den Rosinen in eine Pfanne und schwenkt sie gut durch. Wenn die Margarine geschmolzen ist, kommen die Haferflocken, Zucker und Zimt dazu. Jetzt können die Apfelstückchen und ein guter Schuss Rum ebenfalls in die Pfanne und werden für einige Minuten gebraten.


Während die Mischung in der Pfanne brutzelt, können wir uns dem Teig widmen. Rollt beide Teigplatten aus und legt eine beiseite. Die zweite Platte wird für die geflochtenen Verzierungen und die Röschen verwendet. Schneidet die Teigplatte parallel zur langen Kante in vier gleich große Streifen (c. 3-4 cm breit). Drei der Streifen werden für die Flechtbänder verwendet, den vierten Streifen benötigen wir für die Röschen.

Nachdem alles zurechtgeschnitten ist, werden die Streifen zunächst zur Seite gelegt. Die Masse aus der Pfanne wird jetzt mittig in einer gleichmäßigen Bahn auf der ersten Teigplatte verteilt. Schlagt den Teig an beiden Seiten und an den Enden ein und verschließt so die Strudelrolle.

Aus drei der vier Streifen formt ihr nun Flechtbänder. Dazu schneidet ihr jeden der drei Streifen noch einmal in drei dünnere Streifen und flechtet einen normalen "Zopf". Die Flechtbänder werden anschließend um den Strudel gewickelt und mit den Fingern vorsichtig angedrückt.


Der vierte Streifen wird ebenfalls in drei Streifen geschnitten, die dann wiederum in der Mitte geteilt werden, sodass hier sechs gleichmäßige Teigstreifen entstehen. Holt euch nun die Apfelschalen dazu, legt einen Streifen davon auf je einen Teigstreifen und rollt daraus kleine Röschen, die ihr im Anschluss auf dem Strudel verteilt.



Der fertig verzierte Strudel kommt jetzt (leider ganz unmagisch) für 15-20 Minuten bei 190 Grad in den Backofen bis er goldbraun ist.

Frisch aus dem Ofen wird er dann mit etwas Puderzucker bestreut und muss unbedingt noch ca. 30 Minuten ruhen, bevor er angeschnitten wird!




Noch ein Giggelwasser dazu gefällig? Das passende Rezept findet ihr hier!

Literaturverweis:
Rowling, Joanne K. (2017): Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind. Das Originaldrehbuch. Hamburg: Carlsen.

Buchdaten:
Einband: gebunden
Seitenzahl: 304
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Erscheinungsdatum: 14.01.2017
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Fantastic Beasts and Where to Find Them: The Original Screenplay
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-55694-3

Weiterführende Infos:
Mehr zum Thema Magie in Nordamerika findet ihr bei Pottermore: Geschichte der Magie in Nordamerika.


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